©SPS-Schimmelpilzsanierung

Sachverständiger für Schäden auf Grund von Feuchtigkeit oder Schimmel in Wohnungen und Kellerräumen


Rhizopus

 

Rhizopus kommt auf Nahrungsmitteln wie z. B. Gemüse, faulenden Früchten, Getreide, Erdnüssen, Nüssen, in verschmutztem Wasser und im Erdboden vor. Er gehört zu den niederen Pilzen, genauer gesagt zu den Jochpilzen, den sogenannten Zygomyceten. Die Sporen von Rhizopus und von Mucor, einem weiteren wichtigen Vertreter der Jochpilze, behalten ihre Keimfähigkeit selbst bei Temperaturen von bis zu -10°C. Rhizopus ist neben Absidia, Basidiobolus, Mortierella und Mucor Erreger von Systemmykosen, den Zygomykosen. Andere Bezeichnungen hierfür lauten Phycomykosen bzw. Mucormykosen. Systemmykosen sind tiefe Mykosen. Im Gegensatz zu Oberflächenmykosen werden hierbei die inneren Organe des Wirtes befallen. Zygomykosen sind meist rhinocerebral, d. h. betroffene Bereiche sind Nase, Nebenhöhlen, Ohr und Gehirn. Eine Infektion kann über die Blutgefäße in die Schädelknochen vordringen und von dort das Gehirn angreifen. Werden die Sehnerven infiziert, kann es zu einer Erblindung kommen. Der Ausgang einer Zygomykoseist meist tödlich. 

 

Zur Gattung der Rhizopus gehören folgende Arten:     

 

  • Rhizopus stolonifer    
  • Rhizopus oryzae    
  • Rhizopus microsporus
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